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Geldpuster

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Pénzfújó
V. Bezirk (BELVÁROS-LIPÓTVÁROS) Politik & Geschichte
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Am 1. August 2026 wurde der ungarische Forint 80 Jahre alt. 1946 löste er den Pengő ab, der in einer der schlimmsten Hyperinflationskrisen der Geschichte kollabiert war. Die wertlosen Scheine wurden buchstäblich mit Besen von den Strassen Budapests gefegt – ein surreales Bild vom Ende einer Währung. Kolodko stellte seine Antwort darauf bereits am 4. Juli 2026 auf, gut drei Wochen vor dem eigentlichen Jubiläum.

Kolodko ersetzt den Besen durch einen Laubbläser. Was er wegpustet, sind keine Nachbildungen, sondern echte, historische Pengő-Banknoten aus der Zeit der Hyperinflation – ein kleines Stück greifbare Geschichte (die Scheine im Foto habe ich selbst für die Aufnahme mitgebracht und drapiert – sie gehören nicht zur ursprünglichen Installation).

Die Figur steht direkt hinter der Ungarischen Nationalbank. Kolodko erklärt nichts weiter. Er muss nicht.

Während der Aufnahmen kamen mehrere Touristen vorbei, um die noch recht neue Statue zu sehen – und gleich zwei ungarische Paare nacheinander, die selbst noch echte Pengő-Scheine besassen und sie ebenfalls für ein Foto neben die Statue legten. Die Idee mit den eigenen Banknoten hatte offenbar nicht nur ich.

AdresseSzabadság tér, hinter der Ungarischen Nationalbank.
GPS47.503360, 19.052500
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