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Mini-Panzer

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Mini harckocsi
I. Bezirk (BUDAVÁR) Politik & Geschichte
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Ein kleiner sowjetischer Panzer T-34, dessen Kanonenrohr wie ein Elefantenrüssel traurig nach unten gebogen ist – ein Denkmal für den ungarischen Volksaufstand von 1956, als sowjetische Panzer die Demokratiebewegung blutig niederschlugen. Er steht am Budaer Ufer (Bem rakpart) und richtet sein schlaffes Rohr über die Donau exakt auf das Parlamentsgebäude. Über 2'500 Ungarn starben, 200'000 flohen ins Ausland – viele davon in die Schweiz.

Die Inschrift «Ruszkik haza!» («Russen nach Hause!») an der Flanke des Panzers stammt nicht von Kolodko selbst, sondern wurde vermutlich von einem Passanten aufgemalt – und zweimal wieder entfernt, ohne dass der Panzer selbst dabei beschädigt wurde, der weiterhin unangetastet an seinem Platz gegenüber dem Parlament steht.

Vielleicht, so Kolodko, schämt sich der Panzer für das, was er getan hat.

Die Statue selbst wurde im Oktober 2018 gestohlen. Kolodko liess sich nicht entmutigen und ersetzte sie durch eine neue Fassung mit verstärkter Halterung. «Wir haben die Halterung jetzt noch etwas verstärkt – ich hoffe, er bleibt lange an seinem Platz», schrieb er im Januar 2019 auf Facebook, als der Panzer zurückkehrte.

AdresseBem-Ufer/Batthyány tér, gegenüber dem Parlament.
GPS47.505340, 19.039590
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